Maria Kaplan

Maria Kaplan entstammt einem alten semitischem Volk, den Aramäern, das heute noch die Sprache Jesu' spricht. In den 80er Jahren ist sie als kleines Kind mit ihrer Familie aus der Türkei - nahe der Grenze zu Syrien - bei Nacht geflohen. In dieser Zeit sang ihr Vater der ganzen Familie aramäische Gebets- und Heilgesänge vor und sicherte so das Überleben seiner Familie.

Aramäisch ist eine sehr naturverbundene Sprache, voller Licht und Liebe. Allerdings sehnten sich diese liturgischen Gesänge nach Befreiung und Heilung - und so war es an der Zeit, sie in die neue Energie zu wandeln. Maria nahm sich dieser Aufgabe in Liebe und Demut an. Die Gesänge erhielten ein lichtvolles Kleid, voller Liebe und göttlichem Segen. Aus dieser Liebe heraus singt Maria voller Hingabe diese Gebete. Das Herz ist berührt und verspürt ein tiefes Verlangen, in die Einheit zurück zu kehren. 

Maria empfindet tiefe Dankbarkeit allem Leben gegenüber. Es bereitet ihr große Freude, wenn ihre Gabe und Liebe anderen dabei hilft, sich selbst in Gott zu erkennen.